#54 Probleme sind verdeckte Möglichkeiten

Probleme sind verdeckte Möglichkeiten

Vor kurzem habe ich das Wort „Problem“ einmal gegoogelt und auf Wikipedia eine interessante Definition gefunden: „Probleme stellen Hindernisse dar, die überwunden oder umgangen werden müssen, um von einer unbefriedigenden Ausgangssituation in eine befriedigendere Zielsituation zu gelangen. Probleme treten in diversen Ausprägungen in allen Lebensbereichen und Wissenschaften auf. Um ein Problem lösen zu können, kann es sinnvoll sein, es in einfachere Unteraufgaben zu zerteilen oder auf ein bereits gelöstes Problem zurückzuführen oder die Ausgangssituation auf ungewohnte Art und Weise zu betrachten„.

Spannend! Denn wenn ich mein Umfeld und mich betrachte, dann sprechen wir ja tatsächlich von einem „Problem“, wenn wir mit einem Umstand unzufrieden sind. In der Regel wird die Ausgangssituation so geschildert, als ob das Problem von außen zu uns kommt. Eine Deadline, eine Prüfung, eine unerwartete Rechnung, ein plötzlicher Streit und so weiter. Je nach Lebenslage oder Lebensbereich verursacht uns das Problem mehr oder weniger Sorgen.

Sollte es etwas „schwerwiegender“ sein, dann kommen sehr schnell Zweifel und Ängste auf und eher man sich versieht, befindet man sich in einer „negativen Spirale“. Die Gefühle verstärken die Problemsituation und das Empfinden darüber wird immer schlimmer, bis man vielleicht sogar denkt, dass die Lösung aussichtslos sei.

Und genau hier möchte ich Dich ermutigen, dass es meist nicht so – sondern ganz anders ist.

Rückblickend habe ich festgestellt, dass meine überwundenen Probleme stets zum Wachstum verholfen haben – genauer gesagt, mich viel über mich selbst lernen ließen. Beim Aufkommen des Problems, erkennt man nicht gleich, dass es mit einer alten Wunde, Angst oder Mangel in einem selbst zu tun hat – aber genau darin liegt die angedeutete Möglichkeit.

Wie geht das?

  1. Atme ein paar Mal tief durch (hilft immer und ist zudem gesund) und stelle Dir die Frage, welche Emotionen hochkommen. Frage dich warum diese Emotionen nun da sind und überprüfe, ob diese nicht vielleicht zu einem alten Muster gehören.
  2. Frage dich, ob du in deinem Leben schon einmal solch eine Situation hattest und ob du aus dieser ähnlichen Erfahrung (man macht niemals die exakt gleiche Erfahrung) profitieren und dadurch schnell zu einer Lösung gelangen kannst.
  3. Gehe in die Vogelperspektive und betrachte Dich – das Problem aus einer anderen Sicht. Versuche zu erkennen, welche Lebensbereiche es anspricht – erkenne die Zusammenhänge und stelle Dir dabei die Frage „was darf ich in dieser Situation lernen„.

Ja, wirklich … Versuche Dich zu Fragen, was du lernen darfst und plötzlich verwandelt sich ein Problem in eine „Herausforderung“ oder noch besser in eine „Möglichkeit zu wachsen“ – denn es ist doch so – oder?

Du hattest schon einige Herausforderungen, bei denen du dachtest, dass sie unüberwindbar seien und letzten Endes bist du gestärkt aus Ihnen hervor getreten. Oft dauert es eine Weile bis man erkennt, was man aus diesem Abschnitt lernen durfte, doch dann wird es klar und man ist dankbar dafür.

Also kehre das Prinzip schon beim Aufkommen um und geh voller Vertrauen in das Problem, denn du weißt, dass du es überwinden und daran wachsen wirst.

 

Bild von Matthew McBrayer auf Unsplash

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