#53 Zwischenbericht Nr. 1

Zwischenbericht Nr.1

Am 12. Oktober 2018 habe ich meinen #1 Post auf meinem Blog veröffentlicht. Schon länger schwirrt mir der Gedanke durch den Kopf, dass ich einen „Zwischenbericht“ schreiben sollte – was ich hiermit nun mache.

Was hat sich bisher also getan? Wie hat das Bloggen mich weiter gebracht? Was habe ich für mich erkannt?

Das Veröffentlichen von Emotionen, Gedanken und Erfahrungen trainiert mich, meine Worte genauer zu wählen. Grundsätzlich lege ich viel Wert darauf Dinge richtig zu beschreiben, doch kam dies durch die Artikel auf ein neues Niveau. Dazu kommt, dass es etwas völlig anderes ist, Dinge für sich selbst aufzuschreiben und im Verborgenen zu lassen, oder öffentlich zu machen. Auch ich habe mir Sorgen gemacht, dass man mich belächelt – doch kann ich voller Freude sagen, dass ich bisher nur positives Feedback erhalten habe. Es ist ein besonderes Geschenk ist, wenn jemand sogar sagt, dass ein Beitrag ihn/sie inspiriert und ermutigt hat Themen aus deren Leben aus einem neuen Blickwinkel zu sehen.

Meine Beiträge fordern mich heraus, nach all den „Weisheiten“ zu leben – denn sonst wäre ich ja ein ziemlicher Blender. Dies hilft mir zu erkennen, welche veralteten Egostrukturen ich noch in mir habe und welche Wunden noch heilen dürfen. Es kommt vor, dass ich mich selbst dabei erwische auch in alte Verhaltensmuster falle, doch bemerke ich es schnell und kann mich so wieder neu dafür entscheiden,

Mittlerweile habe ich durch Yoga einen Weg gefunden mich und meinen Körper besser kennen zu lernen. Ich verstehe, dass durch „das Vernachlässigen“ und „Verkleben“  mancher Körperregionen auch emotionale / psychische Themen gekoppelt sind. Die körperliche Herausforderung gepaart mit der dahinter steckenden Philosophie faszinieren mich zutiefst. Viele meiner Freunde wissen schon, dass ich bald mit der Yoga-Lehrer- Ausbildung beginnen werde.

Am meisten verblüfft mich bisher die „Gewissheit“, dass das was man aussendet auch bekommt. Noch fühlt es sich etwas fremd an, doch es begegnen mir so viele Bücher, Menschen, Gespräche, Wissen, Informationen usw., dass ich gar nicht mehr hinterher komme – was absolut positiv ist! Nun klingt das so leicht und positiv – doch gestehe ich, dass es oft Tage gibt, an denen ich es nicht schaffe „darauf zu vertrauen“. Ich denke den Aufbau von „Vertrauen“ ist eine der größten Herausforderungen im Leben.

Eine ganz besondere Dankbarkeit empfinde ich gegenüber meiner Familie und meinen Freunden. Ausnahmslos werde ich von allen unterstützt und bestärkt meinen Weg weiter zu gehen. Trotz zahlreicher Veränderungen halten alle zu mir – das ist einfach unbeschreiblich schön!

„Noch lange“ bin ich nicht da, wo ich sein möchte, doch erkenne ich immer mehr den Weg, den ich gehen möchte.

Und genau dazu möchte ich dich ermutigen.

Ja es tut manchmal weh, seine Wunden, Ängste, Schatten anzuschauen und ja, es kann dich auch mal aus der Bahn werfen – doch es lohnt sich. Nach und nach werden Dinge klarer und man lernt sich besser kennen. Plötzlich werden Themen, die vorher große Dramen waren zu Kleinigkeiten – dafür kommen auch neue auf. Wir leben in einer Welt der Dualität, in der es also zu allem ein „Gegenstück“ gibt und nur dadurch existieren kann…. Also sollten wir die Illusion loslassen, dass immer nur die Sonne scheinen soll, denn so funktioniert es nicht. Aber eins ist klar – es liegt an einem selbst, ob das Leben ein Ponnyhof ist oder nicht.

2 replies to “#53 Zwischenbericht Nr. 1

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